Madeira 2017

Über Kastanien, Stalker-Reptilien und weiße Wellen – Madeira 2017

Auf was hatte ich mich nur eingelassen. Als man mir das ein oder andere Youtube-Video über Landungen auf Madeira zeigte verfiel ich in dezente Panik. Aber gut, gebucht ist gebucht. Nach schrägem zufliegen auf die Landebahn und kurzfristigem hochziehen und zweimaligem aufsetzen vor finalem Rollen, war ich endlich da.

Erster Eindruck nach verdautem Schock: Grün! Man sieht viele Hügel und Berge, viel Grün umgeben von Meer. Die Blütenvielfalt erinnert an Hawaii.

Auf dieser kleinen Insel ist das Wetter unberechenbar, es wechselt ständig. Wolken, Sonne, Niederschlag. Rechts sieht man wie ein Tag verlaufen kann. Strahlend blauer Himmel der sich im Ozean spiegelt und dann ziehen sehr dunkle Wolken über der Hauptstadt Funchal auf.

 

BergkulisseWunderschön und sehr empfehlenswert ist ein Ausflug in die Berge zu einem Kastanienfest Festas das Castanhas, sollte man rechtzeitig da sein. Es findet am 01. November statt. Für kleines Geld wird man mit dem öffentlichen Bus in den Ort Curral das Freiras zu Deutsch Nonnenstall (touristisch Nonnental) gebracht. Vor Ort gibt es Kastanienbrot, -kuchen, -torte und –schnaps.

 

 Traditionskleidung  

Die Straßen sind voller Menschen, es wird gesungen und getanzt. Man beachte die Tracht mit den extrem spitzen Hüten. Man könnte sich an 4 bunte Figuren aus einer Kindersendung erinnert fühlen.

Mit Kastanien geschmückte Wagen ziehen durch die Straßen. Alles umgeben von dieser beeindruckenden Bergkulisse.

Zusätzliches Highlight war das Meer, sehr wild und wunderschön! Überall rauscht es weiß vor sich hin. Die Wellen sind beeindruckend und brechen an den Klippen und Felsen die die Insel umgeben. Kein Wunder, dass Madeira bei Surfern beliebt ist.

Die Wellen lassen sich besonders gut im kleinen Ort Porto da Cruz beobachten. Das Restaurant Vila Bela kann ich empfehlen. Nicht nur wegen des fabelhaften Desserts, hier wird einem auch geholfen, sollte es sich das Wetter wieder einmal anders überlegen und spontan Regen schicken. Der kleine Ort ist definitiv einen Nachmittagsausflug wert!

Der NordOsten eignet sich für eine -vermeintlich leichte- Wanderung. So der Reiseführer. Bei diesen doch häufig sehr starken Windböen und steilen Klippen kann es allerdings sehr spannend und anstrengend werden. Es lohnt sich aber dennoch, allein schon um die Erinnerung an die Great Ocean Road in Australien wach zurufen.

 

Während ich erneut das Bild eines der Ozean überspülten Schwimmbecken unten rechts sehe, erinnere ich mich direkt an eine auffällige Kleinigkeit. Schaut Euch das zweite Bild (mit den Schuhen) genau an.

Daher möchte ich mich zuletzt bei meinen Stalkern bedanken die diese Reise zu etwas besonderem machten. Immer da, immer nah – Dein Gecko.

Es war eine abwechslungsreiche Reise zu einer bezaubernden wind- und wellenreichen Insel. Ich komme gern wieder.

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