Einmal die Welt umrunden – Teil 3 – Singapur

In Singapur verbrachte ich nur wenige Tage. Nach all der Natur auf Hawaii und in Australien, ein echter Kulturschock. Singapur-Liebhaber sollten diesen Artikel besser überspringen. Immerhin lernte ich, was der Mensch so alles erschaffen kann, wenn er will.

Ich habe Marina Bay und Umgebung gesehen und war natürlich auf dem Ku De Ta mit dem bekannten Infinity Pool. Bin durch Little India und Chinatown zu Clark Quay. Bugis, die Orchard Road, den botanischen Garten und Sentosa habe ich auch besucht und die Night Safari gemacht.

Singapur besteht praktisch nur aus menschgemachten Sehenswürdigkeiten, das machte es mir nicht leicht die kleinen Dinge zu finden. Ich verbrachte viel Zeit damit, einfach in der Stadt herumzulaufen.

Singapur Clarke QuayGefallen hat mir, dass es hin und wieder sehr bunt wird. So, wie hier links der Blick auf Clarke Quay. Tatsächlich stammt diese Aufnahme allerdings nicht vom Abend, an dem es dämmert, sondern vom hellen Nachmittag. Das Grau ist lediglich der Smog über der Stadt… Heiß und schwül ist es trotzdem. Bei Nacht ist ganz Singapur bunt und wunderschön beleuchtet.

Beeindruckt hat mich dazu auch die abendliche Licht-Wasser-Show in Marina Bay. Kostenlos kann man beobachten wie Bilder mit Musik unterlegt in Wasserfontänen projiziert werden.

Die einzelnen Stadtteile sind eigen und werden von der jeweiligen dort wohnenden Bevölkerungsgruppe zu ihrem gemacht.
Little India war wirklich ein kleiner Ausflug nach Indien. Keine sauberen hochglanzpolierten Gebäude oder Märkte, sondern so wie man sie in Indien antreffen würde. Geruchsintensiv und ursprünglich. Es ist definitiv eine interessante Erfahrung von der einen in die andere Straße abzubiegen und sich wie in einem anderen Land zu fühlen.

Rund um SentosaSentosa ist eine Insel, die direkt an Singapur liegt und durch eine Brücke damit verbunden ist. Es gibt einen Haufen Attraktionen. Universal Studios, Aquarien, bunte Statuen und vieles mehr. Leider wird man rundherum überall daran erinnert, dass es eine künstlich angelegte Insel ist. Rechts seht ihr also nicht Sentosa selbst, sondern den Blick von Sentosa weg.

Ein Strand auf SentosaHier links ist der meistbesuchte Strand auf Sentosa zu sehen. Wenn man näher hinschaut sieht man auch dort die Tanker, die vor der Küste liegen.

Aus Australien kommend waren die Preise fürs Essen tatsächlich gar nicht mal schlecht. Extrem günstig ist der öffentliche Nahverkehr. Und das am meisten begehrte Fortbewegungsmittel ist das Taxi, welches auch recht günstig ist. Dafür stehen die Leute sogar Schlange.

Und ein letzter kleiner Fakt: In Singapur besteht nach wie vor die Todesstrafe auf Drogenbesitz.

Nachdem ich, aufgrund eines medizinischen Notfalls einer Freundin, noch in den Genuss einer Krankenwagenfahrt durch Singapur kommen durfte, bei der rechts der Fahrer und links die Kakerlake saß, war ich froh am nächsten Tag den Weg zurück nach Deutschland antreten zu dürfen.

Insgesamt war es eine abwechslungsreiche, beeindruckende, wunderschöne und schockierende Reise durch die ich mich nur noch mehr in unsere Welt verliebt habe.

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