Eine Runde Sache – Sizilien 2017 – Teil 2

Nach Teil 1 über Catania, Syrakus, Ortygia, Noto, Agrigent, Buseto Palizzolo, Erice, Scopello und San Vito lo Capo. Ging es weiter auf der Errundungstour.

Bis auf einige Risse sind die Autobahnen wirklich gut. Lediglich der Plastikmüll rechts und links ist schrecklich. Auch die Blumen die in gleicher Menge wachsen kompensieren das nicht. Tankstellen sind auch wirklich selten, was dazu führte, dass ich sie sogar bildlich festhielt (links).

Dass die Einheimischen nicht zimperlich mit Autos und Umgebung umgehen wurde auch nach Ankunft in Palermo sichtbar. Rechts ein kleines Beispiel.

Palermo war spannend. Viel Trubel, viele Gassen, eine Sehenswürdigkeit nach der anderen. Die Chiesa di San Cataldo war wunderschön und mein Lieblingsort in Palermo. Von außen fällt das Gebäude wegen seiner roten Kuppeln ins Auge. Im Inneren erinnert es an einen kulturellen Treffpunkt christlicher und orientalischer Bauarten. Es erinnerte mich auch an die bekannten Bilder der Maya-Stätten, da es von Pflanzen erobert wird.   

Zudem traf ich in Palermo wieder auf den wunderschönen Palisanderholzbaum. Mit seinen ausgefallenen lila Blättern fühlt er sich auf Sizilien sehr wohl. Zumindest sieht man ihn sehr oft.

Als Ort hat mir Cefalù am besten gefallen. Ein kleiner niedlicher Ort, belebt und gleichzeitig entspannend. Und einfach traumhaft fürs Auge. Etwas lästig war die Roller-Gang, die plötzlich im Ort einfiel. Hier handelte es sich um eine Ralley oder so etwas. Statt mit Motorrädern eben mit den geliebten Rollern.

Nach einer längeren Fahrt war der nächste Stop in Taormina. Wobei es nur ein kurzer Ausflug war. Die Unterkunft war in Castelmola. 

In Taormina war das griechische Theater beeindruckend und den Eintritt wert. Die Stadt ist aber einfach zu voll. Das kleine Ding rechts hat mich belustigt. Ein Telefon an einem Taxistand und es ist tatsächlich noch in Betrieb! Hier braucht man keinen Funk oder Apps. Die Plastiktüte dient als Regenschutz.

In Castelmola geht es deutlich ruhiger zu. Allerdings liegt der Ort auch deutlich höher. Rechts der wunderschöne Ausblick bei Nacht. Ein kleines Abenteuer ihn zu erreichen, da auch das GPS versagt. Die Unterkünfte sind dadurch aber günstiger. Mich haben diese kleinen Häschen an der Dorfkirche, links, bezaubert. Verwundert haben mich dagegen die unzähligen Wasserflaschen die überall stehen. Ich fragte nach und erfuhr, dass es die Katzen, von denen es dort sehr viele gibt, davon abhalten soll ihre Bedürfnisse und Markierarbeiten dort zu verrichten.

   

Weiter ging es zum Ätna auf dem es vor Marienkäfern nur so wimmelte. Der Wind trägt sie dorthin. Die Umgebung des Ätna hat eine ganz eigene Stimmung. Ähnlich stellt man sich die Mondlandschaft vor, nur dass am Vulkan noch vereinzelt Pflanzen wachsen.

    

Nach einem letzten Blick in die Ferne, ging es vom Vulkan zum Flughafen in Catania. Und von dort zurück nach Deutschland. Klein und abwechslungsreich ist diese Insel. Wirklich schön. Danke, dass ich da sein durfte, Sizilien.

 

 

 

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