Augsburg – überraschend unterhaltsamer Kurztrip 2017

Ein Juli-Wochenende in Augsburg. Viel habe ich nicht erwartet, hatte mich zugegebener Maßen auch nicht vorbereitet. Der Vorteil daran, die Stadt kann positiv überraschen. Augsburg hat das getan.

Zum einen kann ich das Hotel Diako nur empfehlen. Sauber, geräumig, sehr schön und super Lage.

Von da aus ging es zum einen auf die Spuren der Familie Fugger. Bis heute nehmen Sie auch positiven Einfluss auf Augsburg. In einem separierten Bereich der Stadt stehen einige Baugleiche Wohnungen. Für einen kleinen Beitrag kann man das Gelände der Fugger Wohnungen besichtigen, 2 Modellwohnungen inklusive. Geräumiger als meine Mini-Wohnung in München muss ich zugeben. Möchte man eine der 60qm Wohnungen für 0,88€ im Jahr bewohnen muss man folgende Kriterien erfüllen und kann sich dann bewerben:

  1. Unverschuldet in eine finanziell bedrohliche Situation gerutscht sein
  2. Gebürtig aus Augsburg stammen
  3. und Katholisch sein (es wird mehrmals am Tag verpflichtend gebetet)

Ich finde es erfreulich, dass die Familie nach wie vor daran festhält, auch wenn ich Punkt 3 völlig überflüssig finde. Das einzig Positive daran ist wohl, dass es Menschen in geregelten Tagesabläufen hält, wenn sich mehrmals täglich zum Gebet getroffen wird.

Familie Fugger hat auch Humor. Soweit ich weiß haben sie Otto Waalkes nicht aufgefordert einen Ottifanten an die Wand ihrer Bank zu zeichnen. Entweder gefällt er ihnen oder sie tolerieren ihn einfach. Auf jeden Fall ist der kleine Kerl sehr nett anzusehen und bricht so ein bisschen mit der altehrwürdigen Fassade.

Während man all das entdeckt, läuft man über kleine Wasserkanäle die teilweise offen sind. Sie verleihen der Stadt ein wirklich schönes Flair.

Ein sehr kleines Ding fand ich an der alten Komödie. Durch den Absperrzaun vor dem Gebäude kam ich für ein gutes Foto nicht nah genug heran. Ich hoffe man erkennt es. Es geht mir um die beiden weißen „Steckdosen“. Sie sehen aus als würden sie sich -mäßig begeistert- von der Komödie abwenden. Gut, dass sie renoviert wird. Vielleicht wird es danach besser.

Ich kam auch an einer Seitenstraße mit dem bezaubernden Namen Mettlochgäßchen vorbei. Liebes Augsburg, wie wäre es mal mit einem Namens-Update?

Es war ein unterhaltsamer Aufenthalt. Vielen Dank Augsburg. Auf ein Hasen-Bräu komme ich in der nächsten Karotten-Saison gern man wieder.

 

 

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