Amsterdam – Niederlande – 2016

Amsterdam – eine Stadt für alle Sinne.

Fahrradklingeln, schiefe Häuser und jede Menge Wasser. Kein Wunder, dass es bei all den Sinneseinflüssen so viele Coffee Shops gibt, die den Besuchern Hilfe bei der Verarbeitung der vielen Eindrücke anbieten.

Warum insbesondere in Amsterdam alle Sinne angesprochen werden?

fahrraederueberallbreite viele RadwegeNaja, zu hören sind Fahrradklingeln. Und vor diesen und ihrem Anhang sollte man sich unbedingt in Acht nehmen. Schön ist, dass die Radwege, wie links zu sehen, meist sehr gut ausgebaut sind und es jede Menge Fahrradparkplätze (rechts) gibt. Die Bewohner dieser Stadt nutzen sie entsprechend, also Ohren auf und Fahrradwege freihalten!

Zu sehen gibt es verdammt viel. Hierzu erstmal eine Reihe Bilder:

schiefehaeuser strassenecke transport vlltkartoffeln daecher

Die Fenster sind häufig überdurchschnittlich groß. Das ist dem Untergrund Amsterdams geschuldet. Dieser ist sehr weich und durch die großen Fenster möchte man Gewicht sparen. Diese Problematik führt nämlich auch dazu, dass viele Häuser schief sind. Ab einer gewissen Neigung werden zusätzlich Pfähle im Boden versenkt. Früher aus Holz, inzwischen aufgrund der längeren Haltbarkeit, aus Beton. Überall finden sich kleine, häufig individuelle, Läden. Gern auch mal im Souterrain.

Außerdem sieht man sehr viele schmale Häuser. Die Eigentümer der Häuser mussten früher Steuern auf die Breite der Fassade zahlen, sodass man früher an dieser auch den Wohlstand der Eigentümer feststellen konnte. Die Häuser werden/wurden nach hinten breiter um dennoch Platz zu bieten.

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Rechts zu sehen sind Ausschnitte der 169 Grachten die mitten durch Amsterdam fließen. Die drei Meter tiefen Grachten bestehen aus einem Meter Wasser, einem Meter Matsch und einem Meter Fahrräder. Also kein guter Ort um daran betrunken entlang zu spazieren. AlkoholverbotDaher auch links der Hinweis auf das Alkoholverbot. Dennoch fällt jedes Jahr mindestens ein Herr beim Versuch der betrunkenen Erleichterung in eine Gracht und, sollte es im Winter passieren, erfriert, bzw. ertrinkt.

hoechsterpunktRechts ist der unglaubliche Mount Amsterdam, wie mir der Guide sagte. Die höchste natürliche Steigung der Stadt beträgt lediglich 1,5 Meter und befindet sich in einer Seitengasse.

graffitiGraffitiDoedelikGraffiti habe ich so gut wie gar nicht gesehen, oder ich war einfach in den falschen Ecken. Meine Ausbeute seht ihr links. Der Friedenssoldat, wie ich ihn sehe, hat mir gut gefallen. Und, auch wenn es keine Straßenkunst ist, finde ich es sehr gut, dass der Zigarettenhersteller rechts darüber aufklären möchte, dass Roken dödelig, äh, dodelijk ist.

Riechen… Was soll ich sagen, der Geruch macht bei direktem Inhalieren auch dödelig, oder wie einige finden, entspannt. Coffee Shops findet man sehr häufig, der Geruch durchzieht die Straßen.

Frau Bierbier-2In Sachen Geschmack kann ich Euch sagen, dass das lokale Bier (rechts) herb schmeckt. Wer das mag, dem kann ich es sehr empfehlen. Das Design der Flasche ist definitiv etwas für das Auge.

BeerenDie Beeren links habe ich nicht probiert, auch wenn sie sehr ansprechend aussahen. Falls jemand diese Früchte kennt, freue ich mich über eine Info!

Ein Tipp, solltet ihr, wie ich, mit einer Gruppe dort sein: In Amsterdam ist es nicht üblich getrennt zu zahlen. Bildet eine Kasse, aus der ihr gemeinsam Rechnungen bezahlt. Das wird eure Nerven schonen. Man ist schon genug damit beschäftigt den Service auf sich aufmerksam zu machen.

Abschließend noch zum Gefühl das Amsterdam vermittelt und damit zum Fühlen. Man fühlt sich kontinuierlich verzaubert. Diese reizende Stadt hat sehr viele kleine Dinge, die überall darauf warten entdeckt zu werden. Ein Mix aus hippem Berlin, entspanntem Cadiz und einem Hauch von Hawaii, wenn man die Nase in die Luft hält 😉

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